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12. Juni 2012

Flugschule Kilb - Freewind

Ich möchte ein bisschen aus "meiner" Schule plaudern, also aus der Flugschule Freewind von Hans Ecker in Kettenreith bei Kilb. Nähe St.Pölten, Ost-Österreich.

Ich habe dort meine Ausbildung begonnen (und noch nicht abgeschlossen). Dieser Beitrag soll keine Werbung sein, ich habe sonst nichts mit der Flugschule zu tun.

Beim ersten Anruf "Grüß Gott, ich würde mich für das Paragleiten interessieren" gibt Hans die üblichen Informationen und sagt gleich dazu: Unser Höhenfluggebiet ist nicht so toll aber es geht auch. Das gefällt mir.


Hans ist ein immer fröhlicher und zu Scherzen aufgelegter "Bauernbua" der seine kleine Flugschule am eigenen Grund hinter dem Haus hat. Sein Vater betreibt die Landwirtschaft. So ist Hans bestens mit den Bauern und Grundbesitzern(!) der Umgebung vernetzt.

Manche Piloten  kennen Hans noch vom Ötscher, als er bei Fred Danneberg als Fluglehrer arbeitete.

Aus Paragleiten - erster Kurstag

Einer der beliebtesten Ausrüstungsgegenstände der Flugschule ist ein uriger Subaru Pickup mit dem Schüler und Ausrüstung auf der Übungswiese nach oben gebracht werden. Ich gehe gerne zu Fuß hinauf, aber Schirm und Gurtzeug verlade ich auf den Subaru.

Aus Paragleiten

Es wird sehr viel auf der Übungswiese geflogen, auch im und nach dem Höhenflugkurs. Das ist gratis, inklusive Leih-Ausrüstung (ich gebe aber gerne eine kleine Spende für's Übungshang-fliegen). Man trifft sich, plaudert, schaut sich gegenseitig zu, borgt sich gegenseitig Ausrüstung zum ausprobieren, gibt den Neulingen Tipps. Hans fliegt auch selbst am Übungshang. Dass "der Schmäh rennt" is "eh kloa". Das Eis von einem Bio-Bauern aus der Umgebung muss extra lobend erwähnt werden.

Im Winter ist kein Schulbetrieb.

Höhenflüge werden am Abend durchgeführt wenn die Luft ruhig ist. Manche der "Mugln" haben nicht die für die Schulungsbestätigung geforderte Höhendifferenz von 300m, da zählen 2 Flüge als 1 Höhenflug.

Aus Paragleiten

Mit der Schulungsbestätigung kann man ja auch bei anderen Flugschulen fliegen. Das ist besonders schön, weil man vom Fluggebiet nicht verwöhnt ist und noch die Steigerung auf ein "echtes" Fluggebiet erleben kann. Vorher muss man bei einer neuen Flugschule erst einmal über seine bisherige Flugerfahrung Rede und Antwort stehen.
Üblicher Dialog:

"Wie viele Flüge hast du?"
(soundsoviele)
"Wo hast du gelernt? "
"In Kettenreith. "
"Hä? "
"Beim Ecker Hans. "
"Alles klar. Nimmst den Schirm da, am Abend sehen wir uns wieder."






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